Alte Stadtmauer

Stadtführer aus Haslach mögen verborgenen Winkel. Jürgen Hünerbein vom städtischen Betriebshof hat dieser Tage eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe, denn er ist mit der Sicherung und Sanierung eines der letzten sichtbaren Teilabschnitte der älteren Haslacher Stadtmauer aus dem 13ten Jahrhundert zu Gange. Im Inneren Graben, optisch geschützt in einem der vielen Haslacher „Höfle“ entsteht so am „Kirchebuckel“. Die Arbeit mit „Rausteinen“, also nicht zugehauenem Material, hat etwas von einem dreidimensionalen Riesenpuzzle und ist auch recht anspruchsvoll, gilt es doch ein gutes Augenmaß- und Raumgefühl für den Mauerteil zu entwickeln. Die optische Verschönerung gibt damit auch den Stadtführern die Gelegenheit, nicht nur den gut sichtbaren Teil des neuen Mauerrings der jüngeren Befestigungsanlagen aus dem 15ten Jahrhundert auf Höhe der Bürgergärten und des Stadtgartens, den Gästen näher zu bringen, sondern auch die ursprüngliche Enge und Kleinräumigkeit der Siedlung anhand des Versprungs über den Inneren Graben, dessen Nameja nur Sinn machte, wenn es auch einen äußeren Graben gab, zur Inneren Stadtmauer zu demonstrieren.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort